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Tortengruss von Fidel

Mai 14, 2012

In Baracoa schliefen wir eineinhalb Wochen in der casa Nelia. Ihr Mann starb vor 8 Monaten erst an Krebs und sie lebt zusammen mit ihrer Tochter Jaqueline und ihrer Familie. Nelia´s Sohn ist Arzt und da es in Kuba so viele Aerzte gibt, dass die meisten in ihrem Beruf nicht arbeiten und stattdessen als Taxifahrer arbeiten, melden sich viele bei ¨mission¨und gehen ins Ausland. Vor 8 Jahren ging er in die USA durfte seitdem nur einmal nach Kuba reisen, zur Beerdigung seines Vaters. Waehrend unserer Zeit in Baracoa hatte Nelia Geburtstag. Morgens haben wir fuer sie gesungen, abends waren wir zur Familienfeier eingeladen zu der neben der Familie nur die Nachbarn und eine Freundin eingeladen waren. Uns wurden einige leckere Cuba Libre und Moijitos angeboten. In Kuba bekommt jedes Geburtstagskind eine schrill bunte Zuckertorte von der Regierung und so kamen auch wir in den ¨Genuss¨ diese kosten zu duerfen.
Das Nachtleben in Baracoa lernten wir mehrmals in dieser Woche kennen. Mit Alex (einem Deutschen) und Chino(Hong Kong) sassen wir eines Abends in einem Park und siehe da, in maennlicher Begleitung wir Frau deutlich weniger angeknutscht, angepfiffen oder faelschlicherweise ¨linda¨genannt. Spaeter gingen wir zu einer Salsa Show, dort gab es Taenzerinnen, die lassiv im Tanga tanzten und Taenzer, die unserer Meinung nach auch lieber einen angehabt haetten. Es gab einen Moderator und vor der Buehne tanzten Paare. Im Publikum waren neben uns ¨Teva Schuh Touristen¨auch viele andere aufgetakelte Touristen und Kubaner. Mal wieder stellten wir uns die Frage wie sich die Kubaner bei diesem seperierten Geldsystem den Eintritt und vor allem ihr gestyltes Outfit inklusive Markenklamotten leisten koennen. Um 12 Uhr war das Programm beendet, die Lichter gingen aus und kubanische ¨Charts¨droehnten los. Die ¨Shake ya boodie¨ Tanzstunde war eroeffnet und auch wir stuermten auf die Tanzflaeche. Alex hatte schnell 5 Kubanerinnen um sich, die gerne ein Getraenk spendiert haben wollten und ihn dafuer antanzten. Chino war nicht so gefragt, doch er kam Anika zu Hilfe. Ein aelterer Kubaner, der ihr am Abend zuvor eine Liebeserklaerund a la ¨love @ the first sight¨gemacht hatte, tanzte sie an, doch Chino wimmelte ihn gekonnt ab. Die Musik war nicht so unsere und auch die visuelle tanzende Darstellund von jeglichen Sexpraktiken liess uns weiterziehen (der Tanzstil ist sehr extrem).
Baracoa war schoen gruen und herzlich und wir fuehlten uns wohl, daher kannten wir innerhalb kuerzester Zeit viele Kubaner inklusive Rastafaries, die es pflegten Anika mit Handcheck zu begruessen und Meike normal. Manchmal kamen wir erscheopft von einem Ausflug zurueck und hatten keine Kraft mehr uns auf Spenglisch mit unseren Homies zu unterhalten. Also gings im Ausweichmanoever zickzack zur casa. Eines Tages bestellten wir mal wieder eine kubanische Peso Pizza und waehrend wir warteten erschien ein aelterer Mann, dem Gestruepp und Kraut aus seinem grossen Rucksack spross und versuchte unsere Aufmerksamkeit zu erlangen. Dies gelang ihm auch, als er aus einer Plastiktuete eine 2 Meter lange Schlange ohne Kopf zog. Dort wo einst der Kopf weilte, prangte eine offene, blutverschmierte Wunde. Der Alte hilet die Schlange demonstrativ in die Luft, als eine Frau stehen blieb, uns anschaute und meinte¨sehr lecker zum essen. Die Pizza war trotzdem sehr delicioso.
Baracoa ist die einzigste Region Baracoa, in der Kakao angepfanzt wird. Wir sahen uns eine Plantage an und tranken natuerlich 100 prozentigen Kakao, der mit keinem Kakao, den wir zuvor tranken zu vergleichen ist. Ausserdem gibt es in Baracoa eine Spezialitaet aus Kokosnuss und Zucker. Sie heisst Cocoruchu und weil´s so lecker war, verusuchen wir etwas zu importieren.
Zusammen mit Emilia, einer netten Deutschen, nahmen wir den Bus zurueck nach Santiago de Cuba. Dort schliefen wir wieder in der casa Mimi. Unser Dominodate fiel leider ins Wasser, da die Pizzaria fuer 2 Tage geschlossen war. Wir schlenderten durch saemtliche Gassen, vorbei am Hafen und besuchten den beruehmten Pintor Nadereau in seiner Galerie.
Mit einem Chevrolet von 1950 fuhren wir nach Vinales ein Dorf im Westen Kubas. Hier verbrachten wir die letzten Tage unserer 9,5 monatigen Reise. In dieser Region wir Kubas bester Tabak angebaut und verarbeitet. Die Gelegenheit haben wir genutzt und uns eine Plantage angesehen. Wir wanderten durch die Felder der Bauern, genossen noch ein bisschen die Sonne und den schoenen Blick auf die Mogotes ) Kalkberge. Den letzten Abend unserer Reise verbrachten wir nochmal mit einigen Moijtos, von denen wir jetzt aber auch erstmal die Nase voll haben. In ein paar Stunden geht´s mit dem Chevrolet zum Flughafen und eine lange Reise geht zuende. Wir freuen uns auf Deutschland auf liebe Menschen zu Hause und auf deutsches Brot (Nur nicht so sehr auf die Steuererklaerung).

P.S. Meike sagt die Fotos werden bis zum Wochenende nachgereicht.

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Aus den Anden an die Kueste und wieder zurueck…

Mai 6, 2012

Mittlerweile haben wir einige Kilometer gemacht und sind in Huancayo (wieder in den Anden) angekommen.
Von der peruanischen Seite des Titicacasees ging es fuer uns in Richtung Bolivien, an die Copacabana. Bis dahin wusste ich gar nicht, wo die liegt und dass das nur ein kleines Doerfchen am Titicacasee ist. Ich hatte e simmer mit weissem Sandstrand verbunden, den es laut Reisefuehrer da auch geben soll. Ich habe ihn nicht gefunden, nur allerhand Touristen, die in das Doerfchen einfallen. Also sind wir schnell nach La Paz weitergereist, einer netten Stadt, die mitten in einen Talkessel gebaut ist (der hoechste Tei liegt auf 4100m und das Stadtzentrum 1000m tiefer). Dort feierte ich Geburtstag mit einem kitschigen Luftballon und Bananenkuchen. Ausserdem schlenderten wir durch die Tourigassen mit netten Wollsachen, wovon jetzt mein ganzer Rucksack voll ist und probierten allerlei bolivianische Koestlichkeiten, wie Salteñas (mit Kartoffeln, Moehren, Chili und manchmal Ei gefuellte Teigtaschen – richtig lecker!).
Weiter gings nach Arequipa, der weissen Stadt, wo wir viele Kolonialgebaeude bestaunten und uns ein alten richtig schoenes Kloster im spanischen Stil anschauten. Ausserdem kurierten wir unsere Magenprobleme auf der gemuetlichen, wenn auch vom Verkehr etwas lauten Dachterasse aus.
Zwei Tage gingen wir wandern an einem der tiefsten Canyons der Welt, dem Colca Canyon. Wieder mal eine sehr beeindruckende aber ganz andere Landschaft.
Danach machten wir uns auf an die Kueste. Zuerst flogen wir ueber die Linien von Nasca, vor ca. 2000 Jahren entstandene Wuestenzeichnungen, von denen keiner weiss, wie sie entstanden sind. Das war richtig beeindruckend, die schoenen Figuren von oben zu sehen. Weil wir Hals ueber Kopf spontan direct vom Nachtbus aus zum Flughafen gefahren waren, hatten wir ganz vergessen, dass wir keine Geld dabei hatten. Zum Glueck waren die Menschen am Flughafen flexible und wir konnten nachher bezahlen. 🙂
Der naechste Stop war bei der Halbinsel Paracas geplant. Einen Tag machten wir eine Bootstour zu den Islas Ballestas, wo auf verrueckten Felsformationen mitten im Ozean auf einer unbewohnten Insel Seeloewen, Robben, Pelikane, Pinguine und allerhand Voegel zu bestaunen waren. Ausserdem hatten wir uns ausgedacht einen Tag durch den Nationalpark der Halbinsel zu wandern. Dabei hatten wir nicht darueber nachgedacht, dass diese nur aus Wueste besteht und wander in der Wueste nicht so spannend und irgendwann auch sehr heiss ist. Dementsprechend viele Autos hielten an und wollten uns mitnehmen. Am Anfang lachten wir noch voller Motivation und winkten sie weiter. Sehr nette Argentinier fuhren sogar extra zu uns zurueck, um uns nochmal anzubieten, uns mitzunehmen, weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass man das alles laufen kann und will. Nach ca. 2 Stunden wurden wir schwach und stiegen bei einer Familie ein, die uns nachher noch zu einem schoenen Strand mitnahm und sogar auf uns warteten, um uns wieder mit zurueck zu nehmen. Ein richtig schooner Tag mit vielen frohen Gespraechen in Spanisch und Englisch.
Danach machten wir uns wieder auf den Weg in die Anden, Richtung Ayacucho mit dem Nachtbus. Erst mussten wir aber noch an einer Wegkreuzung mite in paar Laedchen 12 Stunden auf den Bus warten. Das war der wohl langweiligste Tag der ganzen Reise. Ohne den haetten wir aber wahrscheinlich nie einen Saft mit Rote Beete bei einem sehr geschwaetzigen Saftverkaeufer probiert. Der Saft schmeckte wider Erwarten sehr gut und wir unterhielten uns praechtig mit dem Mann, den wir leider nur zur Haelfte verstanden, was auch daran gelegen haben mag, dass er nicht mehr ganz so viele Zaehne hatte.
Ayacucho erlebten wir als sehr relaxte, aber auch sehr hippe Andenstadt, wo wir uns nach der staubigen Kueste wieder total wohl fuehlten. Nach 2 Tagen ging es auch schon weiter nach Huancayo. Auf der Fahrt dahin gerieten wir zum zweiten Mal in Peru in eine Art Kaffeefahrt. In den Bus steigen dann Leute ein, die so tolle Produkte wie Zahnbleichmittel verkaufen wollen. Aber sie genuegen sich nicht mit dem Verkaufen alleine, sondern preisen ihr Produkt lautstark in einer sehr langen Ueberzeugungsrede an. Sehr gut zum Spanisch-verstehen-lernen, aber auf Dauer doch sehr anstrengend, vor allem wenn der Mann neben einem steht und so laut schreit, dass der ganze Bus es hoeren kann, dass Reggaemusik einen zu einem schlechten Menschen macht. Was das mit dem Zahnweissmittel zu tun hatte, habe ich nicht verstanden. Ich steckte mit schnell meine Ohrstoepsel mit Reggaemusik in die Ohren. 🙂
In Huancayo erledigten wir noch auf dem Sonntagsmarkt die letzten Einkaeufe, damit zu Hause auch keener leer ausgehen muss. Jetzt ist der Rucksack aber auch echt voll. Heute abend fahren wir mit dem Nachbus nach Lima und von da aus weiter nach Huaraz, wo wir noch ein paar Tage wandern wollen. Am Montag geht der Flug von Lima dann nach 9 ½ Monaten nach Hause. Ein komisches, aber auch gutes Gefuehl. Bis bald!

Neues Kuba

April 30, 2012
Geflasht vom Kommunismus und dem dazugehoerigem Tourismus in Kuba, erfahren wir die ersten Tage wie in Trance. Havanna vermittelt uns erste Eindruecke in ein System, was man sich kaum vorstellen kann, wenn man es nicht am eigenen Leibe erfaehrt. Ein Beispiel: Kuba kennt zwei Waherungen, eine fuer Kubaner, die andere fuer Touristen. Kubaner haben den Peso (oder auch indivisa oder moneda national genannt), mit dem man ausschliesslich grundlegende Dinge wie Obst, Gemuese und Brot kaufen kann. Touristen benutzen die Waehrung CUC (oder Doller oder divisa genannt), womit sie ihre Zimmer/Hotels, Restaurants, Alkohol und Taxis bezahlen. In Supermaerkten kann ausschliesslich mit CUC bezahlt werden, was das Leben fuer den Kubaner nicht einfach macht, denn CUC koennen sie nur durch Dienstleistungen an Touristen erhalten (Taxi, Zimmer, Tourguides, Souveniers). Ein durchschnittliches Kubanergehalt betraegt 300,- Pesos, 24 Pesos sind 1 CUC. Ein Bier kostet 1 CUC, eine Hose ca. 45 CUC, was aehnlich viel ist, wie eine Hose in Deutschland.
Wir wohnen alleine in einem kleinen Apartment mitten in Havanna Vieja. Abends schlendern wir den Malecon (Strasse am Meer) entlang und lassen die Stadt auf uns wirken, es dauert keine fuenf Minuten bis wir angesprochen werden. Doch lange dauern die Gespraeche nicht, denn auf Kontakt mir Touristen werden in manchen Gegenden (wo es schlechte Erfahrungen gab) Strafen verhaengt, um das Leben der Touristen in Kuba so sicher und „schoen“ wie moeglich zu machen. Sobald ein Kubaner der mit dir redet einen Polizisten erblickt, ist er weg. Wodurch es fuer uns schwierig ist etwas ueber Kuba zu erfahren, ob das so gewollt ist?
Wir versuchen uns nach und nach dran zu gewoehnen und das Gepfeife und Geknutsche, das uns aus Afrika bekannt ist, zu ignorieren. Kubas Oldtimers die an jeder Ecke auftauchen helfen dabei!
Von Havanna aus gehts nach Trinidad, immer wieder wurde uns geraten dorthin zu fahren, es sei so schoen dort… Und zugegeben die Stadt mit ihrem Kopfsteinpflaster Flair ist schoen ganz huebsch, allerdings macht die Stadt auch den Eindruck als wurde sie schon vor Ewigkeiten von Touristen eingenommen und das will man gerne so halten. Also sind wir schnell wieder weg.
Die Geschichte Che’s und die Hoffnung etwas mehr natuerliches Kuba zu finden, zieht uns nach Santa Clara. Dort finden wir wieder ganz schnell eine „Casa“ in der wir unterkommen. Das ist ein der wenigen guten Moeglichkeiten fuer Kubaner CUC zu verdienen. „Casa Particulares“ sind Privathauser die eine Lizenz vom Staat ergattert haben, um Touristen in ihrem Haus (Casa) zu beherbergen. Man darf bis zu zwei Zimmer vermieten, Fruehstueck und Abendessen als weitere Dienstleistungen anbieten. In einem Buch „Libro de registro de arrendatoridos“ wird fein saueberlich mit Unterschrift des Touristen alles registriert. So weiss der Staat immer genau wo man ist – schon ein komisches Gefuehl. Santa Clara gefaellt uns schon ein bisschen besser, wir besuchen saemtliche Museen und Monumente zum Ruhme Che’s, sind hinterher nicht wirklich schlauer, aber vielleicht soll auch das so sein ?! Abends finden wir ein Restaurant wo wir Pizza mit Pesos bezahlen koennen, am neben Tisch sitzt eine nette Familie mit der wir uns kurz unterhalten, dann ist sie ploetzlich weg. Der Sohn kommt kurze Zeit spaeter nochmal zurueck um uns etwas zu sagen, wird aber von der unfreundlichen Kellnerin zurecht gewiesen und muss das Restaurant verlassen. Wir essen und bezahlen anstatt 5 Peso 24 Pesos fuer eine Pizza. Nach langem hartnaeckigen Nachfragen, teilt die Hexe uns mit, dass das der Touristenpreis ist… Things are different! Aus den Spanischfetzen, die Anika dem kleinen Jungen entnehmen konnte, bauen wir uns folgende Konstruktion: Die Familie haellt sich im Parkt auf. Richtig! Wir treffen sie ganz schnell und unterhalten uns einige Zeit, alles ganz unproblematisch. Carlos, der Vater, erzaehlt uns, das die Menschen in Havanna anders sind als die in Santa Clara. Hier gibt es keine drastischen Verbote gegen Kommunikation mit Touristen. Interessant!
Von Santa Clara gehts ueber Holguin, wo wir eine Nacht am Bahnhof verbringen nach Santiago de Cuba. Im Taxi Richtung Innenstadt lernen wir Yosmel kennen, der uns die „Casa Mimi“ vermittelt, denn seine Mutter hatte ihre Casa schon voll. Bei Mimi gefaellt es uns sofort sehr gut. Wir gehen in der Stadt fuer 5 Pesos eine Pizza essen und hatten spontan ein langes Gespraech mit der Pizzabuden Familie. Wir verabredeten uns zum Domino spielen in der naechsten Woche, denn am naechsten Tag geht es fuer uns weiter nach Baracoa. Dort wollen wir etwas laenger bleiben!

Derweil in Peru…

April 17, 2012

Waehrend die anderen es sich also noch eine Weile in Costa Rica gut gehen liessen, hiess es fuer mich (Leonie) nach dem Sprachkurs: Auf nach Peru… Nach einer Nacht in Lima, flog ich weiter nach Cusco, in die Anden und wurde von einer “Leo”-rufenden Fritzi am Flughafen abgeholt. Sie hatte 4 Wochen einen Sprachkurs in Cusco gemacht. Die ersten Tage musste ich mich erstmal an die Hoehe gewoehnen, Cusco liegt auf 3300m Hoehe. Selbst beim normalen Spazierengehen war ich ausser Atem und gegen doie Kopfschmerzen half Tee aus Cocablaettern. Ja, richtig, das sind die Blaetter, aus denen Kokain hergestellt wird. Die sind in Peru legal und helfen unter anderen gegen die Hoehenkrankheit. Cusco ist ein echt nettes Staedtchen, mitten in den Bergen, mit kleinen Gaesschen zum durchschlendern. Eine Stadt zum Wohlfuehlen. Bald gings dann auch schon los auf den Salkantaytrek, den Fritzi fuer uns schon gebucht hatte. Das ist ein Wanderweg, der in 5 Tagen zum beruehmten Machu Picchu fuehrt. Schon vorher hatte ich Respekt, weil ich mir dachte, dass so eine Wanderung im Hochgebirge bestimmt nicht ohne ist, aber was mich wirklich erwartete, war ausserhalb meiner (bisherigen) Vorstellungskraft. Ich bin noch nie so langsam und keuchend einen Berg hochgelaufen und habe noch nie solche Kopfschmerzen und einfach so Nasenbluten gehabt. Zum Glueck waren die Cocablaetter zum Kauen daber. Als ich dann auf 4600m Hoehe stand mit Blick auf den Salkantay, einen fuer die Inkas heiligen Berg mit Gletscher und Eis, war ich doch sehr stolz auf mich, dass ich mich nicht, so wie andere auf ein Pferd gesetzt hatte. Ausserdem war die Landschaft einfach total beeindruckend und entschaedigte fuer alle Strapazen. Auf dem Abstieg wurde es sogar noch beeindruckender. In einem Tag sind wir durch so viele verschiede Landschaften gelaufen: frierend durch eisbedeckte Berge, durch karge, mossbewachsene Steinlandschaften, und zum Schluss schwitzend durch den Dschungel. Als wir am fuenften Tag am Machu Picchu ankamen, waren wir ganz schoen fertig, aber es war ein gutes Gefuehl, so wie die Inkas frueher zu dieser besonderen Stadt gelaufen zu sein und nicht fuer 9 Dollar den Touribus genommen zu haben. Machu Picchu ist einfach unbeschreiblich: die Lage auf dem Berg, der Ausblick rundherum, die Architektur und die Vorstellung, dass schon im 16. Jahrhundert Menschen dort gelebt haben. Nach dem Trek wurde erstmal am Titicacasee entspannt und in verschiedenen Gastfamilien uebernachtet, um so richtig in das peruanische (Land)-Leben einzutauchen. Der Titicacasee ist auch total beeindruckend. So ein tiefblauer See in einer Hochebene, auf 3800m Hoehe, mit Blick auf die eisbedeckten Berge in der Ferne. Ueberall sieht man Frauen in den traditionellen Trachten: weite bunte Roecke, dicke schwarze Zoepfe, die unten zusammengebunden sind, Huete auf dem Kopf und auf dem Ruecken bunte Decken, mit einem Kind oder allerlei anderer Sachen drin. Ausserdem sieht man Kinder mit knallroten Baeckchen, von der Sonne am Tag und der Kaelte in der Nacht. Das Wetter hier ist naemlich sehr extrem: Sonnenschein am Tag, sodass ich einen Sonnenbrand manchmal kaum verhindern kann und Kaelte in der Nacht, sodass ich teilweise unter 4 Wolldecken und Daunenschlafsack schlafe. Ansonsten ist Peru wirklich beeindruckend. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu entdecken, es herrscht ein entspannte Atsmosphaere und die Leute sind echt freundlich. Auf der Strasse gibt es immer etwas zu essen. Ich habe sogar schon warmen Quinua-Ananas-Kamillensaft aus der Plastiktuete zum Mitnehmen als Fruehstueck probiert – und er war echt lecker! Hingegen aller Panikmache, fuehle ich mich hier in Suedamerika ziemlich sicher. Nur ausserhalb der Stadtzentren (an Busbahnhoefen) kann man manchmal das raue Suedamerika erahnen, wo man nachts lieber nicht herumlaeuft. Was Peru fuer mich im Moment sehr besonders macht, sind die kleinen Begegnungen mit den Menschen hier, wie zum Beispiel mit der obstverkaufenden Omi auf dem Markt, die so nett lacht, weil die einem aus Versehen zu wenig Wechselgeld gegeben hat. Ich merke, dass man solche Sachen nur erlebt, wenn man sich auch verstaendigen kann (in Spanisch). Da bin ich froh, dass ich Fritzi dabei habe, deren Spanisch doch um einiges besser ist als meins und von der ich im Moment viel lerne…

Dschungel – fressen und gefressen werden

April 16, 2012

Waehrend Meike in San Jose Yogauebungen lernte und der Katze das Pinkeln beibrachte, verbrachten Leonie und Anika zwei Wochen im Stadtteil Santo Domingo. Dort wohnten wir in einem kleinen Appartment zusammen mit Vincent aus Muenchen und dem Direktor der Sprachschule. Den Vormittag verbrachten wir in der Schule, wo die Lehrer ausschliesslich Spanisch mit uns sprachen. Am Anfang war das recht anstrengend, doch mit der Zeit gewoehnte man sich dran nicht alles zu verstehen und lernte schnell dazu und zu deuten. Unsere Klasse bestand aus zwei weiteren Schuelern, der lieben Anna aus Nuernberg und dem Martin aus Oesterreich. Die zwei waren sehr sympatisch und daher hatten wir viel Spass zusammen. Von Martin lernten wir ein bisschen Oesterreichisch wie z.B Mistkuebel (Muelleimer), Leibchen (T-shirt) oder Einsatz (Pfand). Am Wochenende sind die beiden mit Meike und Anika nach Quepos gefahren um sich von der Schule zu erhohlen.
Dann war es soweit und die Reisegruppe trennte sich nach acht Monaten. Meike und Anika brachen auf in Richtung Pazifikkueste und Leonie flog nach Peru, wo sie sich mit einer anderen Freundin fuer die letzte Etape der Weltreise traf.

Meike und Anika fuhren jedenfalls mit dem Bus nach Dominical, ein angesagtes Surferstraendchen an der Pazifikkueste. Martin und Anna begleiteten sie  spontan. Der Klimawandel vom Hochland zur Kueste haute uns ordentlichst aus den Latschen. Es war heiss, schwuel und feucht zugleich. Am besten liess es sich in der Haengematte beim Eidechsen beobachten aushalten. Die Tierchen sind echt mutig und klaettern fuer ne schoene Bluete bis ans Ende der hoechsten Aeste. In Dominical trafen wir uns auch mit Rachael einer hollaendischen Freundin, die wir beim Studium in Nijmegen kennen gelernt hatten. Es wurde drei Tage lang geschnackt und wir tauschten uns ueber unsere Reiseerfahrungen aus. Es war richtig schoen mal wieder jemanden von zuhause zu treffen auch wenn die Lokation dazu etwas unwirklich war. Danke liebe Rachael fuer das schoene Wochenende 🙂

Dominical war allerdings nur ein Zwischenstopp auf unserem Weg Richtung Peninsula de Osa (Halbinsel der Baerin?). Dort gibt es einen riesigen National Park der Corcovado heisst und das Zuhause Costa Ricas schoenster Tiere ist. Meike hatte sich um einen WWOOFING Platz gekuemmert und so wohnten wir eine Woche lang tief im Dschungel von Corcovado. Wir nahmen drei verschiedene Busse, bevor wir entlich in Dos Brazos ankamen. Dort trafen wir Val die Geschaeftspartnin von Ron, dem Bolita gehoert. Anfangs dachten wir taeglich ein paar Stunden zu arbeiten, das sollte allerdings anders kommen. Ron der Besitzer des 61 ha grossen Gelaendes, indem sich die Ekolodge Bolita befindet, war unterwegs und seine Geschaeftspartnerin Val fand das wir erstmal chillen und wandern sollten. Vom Dorf aus ging es ca 1,5 Km Berg aufwaerts durch den Dschungel bis zu Bolita. Eine Holzhuette mit Kueche und Haengematten umringt von Palmen, Lianen und riesigen Baeumen. Wir verbrachten zwei Tage damit Wanderwege auszuprobieren und das wir dies ueberlebt haben ist ein Wunder, die Wege waren sehr verwachsen und schmal. Wenn wir denn mal gearbeitet haben, schlugen wir uns mit Machete durch den Busch und kehrten die nassen Blaetter vom Weg. Unterwegs sahen wir die tollsten Tiere und begegneten einem riesen Wespennest, das wunderschoen vom Baum runter hing. Von einem Aussichtspunkt aus konnten wir ueber den ganzen Golfo Dulce blicken.

Ausser uns lebte uebrigends auch der Jens im Dschungel, er ist Fahrradreisender und faehrt von Alaska bis zum Suedpol. Ein sehr netter und witziger Zeitgenosse mit dem man wunderbar Tiere beobachten konnte. Abends machten wir uns zusammen auf die Suche nach Froeschen und Schlangen und meistens fanden wir sie auch. Regelmaessig standen wir nachts mitten in einem Ameisenhaufen, was nicht zu empfehlen ist, im Dunkeln sieht man eben nicht alles.
Da Bolita eine Unterkunft ist fuer Reisende und Urlauber bekamen wir nach zwei Tagen Besuch von eienr Tico Familie (So nennt man die Einheimischen Costa Ricas). Zehn auf einen Schlag kamen den Berg hochgekrakselt samt Kochtopf, Grill, Gitarre, Laptop, Bier fuer zwei Tage, Klamotten, Essen fuer vier Tage und einer Pipa, den sie rauchten gerne Marihuana in einer Pfeife. Wir waren an diesem Tag ins Dorf gelaufen um in er einzigsten Panaderia ein paar Lebensmittel zu kaufen. Auf dem Rueckweg ueberholten wir die Ticos, welche samt ihrem Hab und Gut ueber die ersten zwei hundert Meter der Strecke verteilt schwitzten. Sie taten uns ein bisschen leid, darum ersparten wir ihnen Informationen ueber die noch vor ihnen liegende Strecke. als wir schon lange oben waren, kam der Erste an, er lud zwei Taschen ab und verschwand wieder. Zwei Sunden spaeter waren dann alle oben und es schien auch das sie unterwegs nichts verloren hatten.
Die Familie war total nett und es war sehr interessant zu sehen, wie die Ticos Ostern verbringen. Es wurde den ganzen Tag gesungen und Gitarre gespielt, gegessen, getrunken und geraucht. Die Familie war sehr herzlich und wir hatten eine gute Zeit zusammen, dennoch waren wir froh als sie wieder weg waren, zehn laute Ticos  im friedlichen Regenwald koennen schon anstrengend sein.
Als wir wieder die Ruhe fuer uns hatten, kehrten die Tiere zurueck. Kolibris und Bienen flogen durch die Huette. Dicke Kroeten und Eidechsen kamen wieder zu Besuch und auf Hoehe der Baumkronen sahen wir Aras und Tukane flanieren. An einem Abend frass eine Kroete vor unseren Augen einen kleinen Frosch (hier gibt´s einVideo dazu: http://www.vidup.de/v/CaRUi/ ) , der Arme quackte noch aus dem Magen herraus, aber er hatte keine Chance. Das eine Beinchen hingen der fiesen Kroete aus dem Maul… Naja, wie sagt man das hier? PURA VIDA! So ist das Leben!
Dann hiess es Abschied nehmen und wir machten uns morgens um fuenf auf den Weg ins Tal von Dos Brazos um den ersten von zwei Bussen zu kriegen, die hier durch die Woche fahren. Es war noch dunkel und daher musste Anika mit einem Holzstock den Weg abklopfen, um die Schlangen zu verscheuchen.
Nach einem Zwischenstopp in Uvita, wo nicht viel los war, kamen wir wieder in San Jose an. Die letzten Tage in Costa rica verbrachten wir bei Dagmar und Gerd, Verwandschaft der Riedels. Die zwei wohnen beruflich fuer zwei Jahre in Escazu, einer Stadt in der Naehe von San Jose. Wir wurden mehr als herzlich empfangen und verstanden uns sofort ganz wunderbar. Die zwei sind super nette und liebenswerte Menschen und wir sind richtig froh, dass wir sie hier treffen durften. Nach einem Tag kamen auch noch zwei Freunde aus dem Hunsrueck an und somit war die Casa Mueller voll mit Besuch, was es nur noch schoener machte. Wir lachten und quatschen den ganzne Tag, besuchten den Vulkan Poas, den Waterfall Garden und eine Tico Familie, die aus Baumstaemmen Aras schnitzt.
Am letzten Abend versuchten wir uns an afrikanischen Gerichten und zauberten den Herrschaften eine Matoke mit Erdnusssosse, Spinat Chapati und Kaballa Galla zum Nachtisch. Wir verbrachten drei Stunden in der Kueche aber dafuer konnte sich das Ergebniss echt sehen lassen!

Nachdem wir uns bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend gemeldet haben, flogen wir nach Kuba.

Ein dreimaliges Om

März 28, 2012
Waehrend Anika und Leonie in San Jose den Spanischsprachkurs machten, blieb ich (Mekki, Meiko, neuerdings uebrigens auch Milka oder Magdalena – wehe so nennt mich einer zuhause) auch in San Jose allerdings in einer Yogaschule.
Ich durfte 2 Wochen bei Stacey wohnen und half ihr dabei ihr Downtownyogastudio einzurichten, denn mit diesem war sie vor kurzem erst umgezogen.
Stacey ist Amerikanerin und kam vor etwa 3 Jahren als Backpackerin nach Costa Rica. Inzwischen ist sie nach San Jose ausgewandert und hat sich ihr eigenes Buiseness aufgebaut. Genaugenommen hat sie zwei Buisenesse. Die Yogaschule vermietet sie an verschiedene Trainer deren Kurse auch sie selbst besucht. Ausserdem arbeitet sie als Tourguide und zeigt Touristen San Jose.
Dank der lieben Dagmar, die mich mit Stacey in Verbindung brachte, habe ich zwar keinen Wwoofingplatz gefunden, trotzdem habe ich es in San Jose echt ziemlich gut getroffen.
Mit Stacey war es sehr witzig. Wir fanden schnell unsere Humorschiene und besuchten auch zusammen das artsfestival, was fuer 2 Wochen in San Jose stattfand. Ich hatte ein eigenes Zimmer und fuehlte mich an WG Zeiten erinnert und morgens wurde ich mit 3 maligen Om- Klaengen geweckt ;).
Ausserdem, man mag es kaum glauben, gewoehne ich mich langsam an Katzen, toleriere sie und ertappe mich oft dabei wie ich manche doch schon ganz schnuckelig putzig finde. Die kleine Lotus (okay der Name ist vielleicht ein bisschen bekloppt 😉 ) fand mich irgendwie auch ganz nett und so lag sie oft auf meinem Bett, spielte in meinem Zimmer oder wollte mit mir schmusen. Zu Beginn war ich damit nicht immer einverstanden, aber inzwischen mag ich sie doch ganz gerne.
Nun was hab ich hier gemacht, also zunaechst einmal gestrichen wie ne Wilde und zwar in allen moeglichen Farben. Stacey mag naemlich auch sehr gerne bunt 😉 und ansonsten gehoerte zu meinen Aufgaben u.a. einen Kompost zu basteln, das Blumenbeet (in dem sich von verosteten Schluesseln ueber Muscheln bis hin zu unzaehligen Erdnussschalen und Steinen vieles fand) optimieren in dem ich den Boden zunaechst gelockert und dann bepflanzt habe, zu fegen, Yogamatten zu waschen…
Eine weitere Aufgabe war es in der 2. Woche der kleinen Lotus, der ueberaus schnuckeligen Putzikatze, das Erledigen des Geschaeftes auf dem Menschenklo beizubringen. So putzig-schnuckelig-drollig und auch knuffig die kleine Lotus auch war, sie verrichtete ihr Geschaeft auf den Fliesen ins Bad und das ob gross oder klein. Nein, das macht keinen Spass, aber wo soll die kleine putzig-schnuckelige drollige knuffige Putzikatze denn auch ihr Geschaeft verrichten, wenn sie kein Katzenklo hat. Ich recherchierte im Internet und fand heraus: Es ist gar nicht so schwer einer Katze das Benutzen eines Menschenklos beizubringen, doch zunaechst muss sie sich dann doch erst an ein Katzenklo gewoehnen.
Am Wochenende fuhr ich mit Anika zum Nationalpark „Manuel Antonio“. Das Wetter war dort komplett anders als in San Jose. Auch wenn in San Jose die Sonne scheint und es grundsaetzlich warm ist, brauch man doch schon mal n Jaeckchen ab 5 Uhr und manchmal auch schon eher, wenn es mal windet. In Manuel Antonio herrschte Tropenklima. Wir platschten im Meer, was mit etwa 25 Grad auch keine wirkliche Abkuehlung war und besuchten den Nationalpark. Dieser war wirklich schoen und wir sahen einige Faultiere, bunte Krebse (wir konnten uns aber nicht erklaeren was ein Haufen Krebse auf einem Berg zu suchen haben) und Gekkos am Strand.
Nun freu ich mich am Freitag meinen Backpack aufzuschnallen und zum Strand nach Dominical du fahren. Waehrend Leonie weiter nach Peru fliegt und dort mit einer Freundin reist, werden Anika und ich das Wochenende am Strand von Dominical verbringen. Ab Montag wird dann im Regenwald gewwooft 🙂

Gut in Costa Rica gelandet

März 18, 2012

Nach einem kleinen Zwischenstopp mit Hula-Taenzerin auf Tahiti, sind wir nach 16 Stunden gut in Los Angeles gelandet. Das ganze Gelaber von hoher Sicherheit, reduziert sich auf Fingerabdruecke und Leibesscan, was schon bescheuert genug ist, jedoch mussten wir nicht bangen erschossen zu werden von dem ach so zahlreichen Sicherheitspersonal. Der Flughafen kam uns im Vergleich zu anderen Weltflughaefen sehr mikrig und absolut NICHT hochmodern vor, was uns sehr wunderte, denn von L.A. hatten wir doch was mehr Glanz und Glamour erwartet.
Waehrend der 12 Stunden Aufenthalt wollten wir natuerlich was sehen vom praechtigen Amerika. Also fuhren wir mit einem Bus nach VENICE BEACH um dort die Maenner ohne Hals und die Bikinihaesschen zu begaffen. Leider war es den Haesschen und auch den NIchthaelsen zu kalt und wir bekamen lediglich anderes eigenartiges Gesindel zu Gesicht. Der Venice Beach ist eine Promenade auf der man vom einfachen Lifting bis hin zur Drogenberatung alles kriegen kann (es hat uns sehr an die Khao-San-Road in Bangkok erinnert). Einige Hippis verkaufen selbstgebastelte Kunst am Strassenrand und zwischen Strasse und Beach fahren die Einwohner von Venice Beach mit ihren hippen Fahrraedern rum. Alle fuenf Meter kamen uns kuriose Kerle mit Pappschildern entgegen auf denen z.B. folgende Texte prangern:

„I need money for penis reduction“
„I’m too ugly to prostitute“
„smoking weed for world’s peace – please donate!“

Zurueck am Flughafen bekam Meike beim Kaffekauf mal wieder einen neuen Namen: „Michael“ und spaeter beim Einchecken in Costa Rica hiess sie „Mik“.
Es ging weiter ueber Guatelmala nach Costa Rica. Zum erstenmal waren die Stuards nicht schwul und sexy, sondern alt und erfahren!
Im Hostel angekommen wurde erstmal ordentlioch gepennt. Der erste Eindruck von Costa Rica und der spanischen Sprache, war positiv.
Am Montag startet fuer Leonie und Anika der 2 woechige Spanischsprachkurs und Meike wird bei einer Yogaschule in San Jose verweilen, dort ein wenig mithelfen. Am Wochenende wollen wir gemeinsam zum Nationalpark des Vulkano Arenal fahren :).

Hullataenzerin Venice Beach